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Mecklenburg-Vorpommern Hunderte Künstler stellen Antrag auf Überbrückungsstipendium

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Abgesagte Auftritte gehören in der Corona-Krise fast zum Künstleralltag. Ein Stipendium soll finanzielle Abhilfe schaffen. Entsprechende Anträge haben viele gestellt.

Schwerin (dpa/mv) - Hunderte freischaffende Künstler Mecklenburg-Vorpommerns haben einen Antrag auf ein Corona-Überbrückungsstipendium gestellt. Etwa 1,19 Millionen Euro seien bislang ausgezahlt worden, teilte das Kulturministerium in Schwerin auf Anfrage mit. Demnach gingen bislang etwa 685 Anträge ein - rund 600 wurden davon bereits bewilligt.

Ein Überbrückungsstipendium ist den Angaben zufolge eine einmalige Zahlung von 2000 Euro für freischaffende Künstler und Solo-Selbstständige, die durch Absagen von Engagements im Zuge der Corona-Pandemie in Existenznot geraten sind. Voraussetzung sei dafür eine Mitgliedschaft in der Künstlersozialkasse.

Die Landesregierung hatte imApril eine millionenschwere Unterstützung für die Kultur beschlossen. Künstler, Kulturschaffende, Träger der allgemeinen und politischen Weiterbildung sowie Gedenkstätten soll mit insgesamt 20 Millionen Euro geholfen werden. Diese Bereiche sind nach sechs verschiedenen Säulen aufgeteilt, eine davon ist das Überbrückungsstipendium. Anträge dafür können noch bis Ende des Jahres beim Landesförderinstitut eingereicht werden.

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