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Mecklenburg-Vorpommern IHK Schwerin erwartet schlechtere Geschäftslage

Dutzende Frachtcontainer stehen aufgestapelt im Hamburger Hafen.

(Foto: Jonas Walzberg/dpa/Symbolbild)

Schwerin (dpa/mv) - Die Industrie- und Handelskammer (IHK) in Schwerin hat in ihrem Frühsommer-Konjunkturbericht ein gemischtes Bild gezeichnet. "Unbeständige Lieferketten und steigende Kosten belasten vielfach unsere Unternehmen", sagte Siegbert Eisenach, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer, am Dienstag in Schwerin. Die Schwierigkeit, Prognosen für die Zukunft treffen zu können, habe Auswirkungen auf Investitionsplanungen.

Den Angaben zufolge erwarten die Unternehmen in Westmecklenburg für die nächsten Monate schlechtere Geschäfte, die Unsicherheiten seien groß. Trotz dieser pessimistischen Aussicht schätzen laut IHK weiterhin 86 Prozent der Betriebe ihre derzeitige Lage als gut oder befriedigend ein. Der Umfrage zufolge haben zwei Drittel der Unternehmen höhere Kosten schon an ihre Kunden weitergegeben oder planen dies zu tun. Hiervon sind laut IHK besonders das verarbeitende Gewerbe, der Bau- und der Verkehrssektor betroffen.

Zwar ist die Energie- und Rohstoffsicherheit den Angaben zufolge aktuell das drängendste Thema für die Unternehmen, der Fachkräftemangel trete jedoch wieder in den Vordergrund. "Der Fachkräftemangel ist schon vor Corona zu einem allgemeinen Mangel an Arbeitskräften angewachsen. Branchen wie die Tourismus- und Freizeitwirtschaft spüren die fehlende Verfügbarkeit von Personal saisonal bedingt nochmals stärker", sagte Eisenach. Er ziehe sich jedoch durch alle Branchen.

Quelle: dpa

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