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Mecklenburg-Vorpommern Jeder zehnte Student in MV kommt aus dem Ausland

Studenten sitzen bei einem Vortrag im Hörsaal. Foto: Uli Deck/dpa/Archiv/Symbolbild

(Foto: Uli Deck/dpa/Archiv/Symbolbild)

An den Universitäten und Hochschulen in Mecklenburg-Vorpommern geht es immer internationaler zu. Vor allem bei Asiaten ist der Nordosten als Studienort beliebt.

Schwerin (dpa/mv) - Jeder zehnte Student in Mecklenburg-Vorpommern kommt aus dem Ausland. Im Wintersemester 2019/20 waren 4003 junge Frauen und Männer ohne deutschen Pass an den Universitäten und Hochschulen des Landes für ein Studium eingeschrieben. Das waren 10,4 Prozent der insgesamt 38 393 Studierenden, wie aus einem aktuellen Bericht des Statistischen Landesamtes hervorgeht.

Mehr als die Hälfte der ausländischen Studenten kam aus Asien (2331), wobei das Hauptherkunftsland Indien mit 432 Studenten war, gefolgt von Syrien (416) und China (321). Auch 206 Iraner, 194 Indonesier und 166 Pakistaner studierten in Mecklenburg-Vorpommern. Aus dem Nachbarland Polen stammten indes nur 119 Studierende.

An Mecklenburg-Vorpommerns Universitäten und Hochschulen ging es nicht immer so international zu. Im Wintersemester 2014/15 waren zum Beispiel nur 2582 Ausländer eingeschrieben, was einem Anteil von 6,6 Prozent entsprach. Im Wintersemester 2017/18 lag der Ausländeranteil unter den Studenten schon bei 9,1 Prozent.

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