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Mecklenburg-Vorpommern Kampf um den Aufstieg: Rostocker Clubs spüren keinen Druck

Rostocks Trainer Jens Härtel gestikuliert. Foto: Danny Gohlke/dpa/Archivbild

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Rostock (dpa/mv) - Die Fußballer vom FC Hansa Rostock, die Seawolves-Basketballer und die Handball-Männer vom HC Empor haben in dieser Saison eines gemeinsam: Sie kämpfen um den Aufstieg in die nächsthöhere Spielklasse. Doch vom großen Druck wollten die Trainer Jens Härtel, Dirk Bauermann und Till Wiechers am Montagabend in einer kleinen Talkrunde beim gemeinsamen Sponsor (Ostseesparkasse Rostock) nicht sprechen.

"Was heißt Druck?", fragte Hansa-Coach Härtel und meinte: "Druck ist, wenn es um Existenzen geht. Wenn Du vielleicht unten stehst." Er räumte zwar ein, dass es Momente gebe, wo der Kopf doch ein bisschen mitspielt, betonte jedoch angesichts der Tabellenführung in der Dritten Liga sechs Spieltage vor dem Saisonende: "Jetzt ist ja alles positiv. Du kannst was Großes erreichen, dass ist mehr motivierend."

Bauermann, dessen Basketballer vor dem Sprung in die BBL stehen, betonte: "Wir machen das überhaupt nicht zum Thema. Wir versuchen sicherzustellen, dass sich die Mannschaft konzentriert auf die Aufgabe, auf den Prozess, auf die Leistung. Dann ergeben sich Erfolge allein." Das Starren auf den Aufstieg sei für ihn ein Fehler.

Schwieriger gestaltet sich die Situation bei den Handballern von Empor, da die Drittliga-Saison im vergangenen November unterbrochen worden war. Zwar sagte Wiechers über die Aufstiegsrunde: "Wir mögen das. Das ist das, wofür wir hier sind." Angesichts der langen Pause gab er aber zu: "Es ist es jetzt nicht einfach, das zu genießen, wenn dann auch die ganze Zeit vom Aufstieg geredet wird."

© dpa-infocom, dpa:210420-99-275928/2

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