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Mecklenburg-Vorpommern Kater Quarky: Stiftung statt Bürgermeisteramt

Der sechs Jahre alte Kater Quarky im Innenhof eines Wohnhauses. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa

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Demmin (dpa/mv) - Die gescheiterte Bewerbung von Kater Quarky als Bürgermeisterkandidat für Demmin wird wohl kein rechtliches Nachspiel haben. Das Tier "wolle keinen Rechtsstreit vom Zaun brechen", sagte sein Besitzer, Torsten Lohr, am Donnerstag mit einem Augenzwinkern. Er wolle Schaden von der Stadt abwenden und stattdessen eine Stiftung etwa für notleidende Katzen und Tierheime gründen. "Nun ist er eben deutschlandweit bekannt, nun kann er vielleicht auch was Gutes tun." Zuvor hatte die "Schweriner Volkszeitung" berichtet.

Kater Quarky war bekannt geworden, weil sein Herrchen ihn auf den Wahlzettel für die Bürgermeisterwahl Ende April in Demmin setzen lassen wollte. Eine entsprechende Bewerbung war von der Stadt allerdings abgelehnt worden - er sei noch nicht 18 und habe nicht selbst unterschrieben, hieß es von dort eher ironisch. In der Bewerbung hatte noch gestanden: "Wenn meine Bewerbung nicht zugelassen wird, werde ich klagen". Anwälte hatten laut Lohr ihre Unterstützung angeboten.

Lohr hatte nach eigener Aussage mit der Bewerbung zum Nachdenken und Mitreden aufrütteln wollen. Nach seiner Auffassung fehlt es in der 11 000-Einwohner-Stadt Demmin an politischer Beteiligung und offenem Austausch.

Die Demminer können planmäßig am 25. April einen neuen Bürgermeister wählen. Amtsinhaber Michael Koch (CDU) tritt nicht erneut an. Thomas Witkowski (CDU) und die Einzelbewerber Stefan Woller und Karsten Behrens wollen ihm nachfolgen.

© dpa-infocom, dpa:210225-99-591942/2

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