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Mecklenburg-Vorpommern Knapp fünf Jahre Haft für Missbrauch der Tochter gefordert

Eine goldfarbene Justitia-Figur. Foto: Britta Pedersen/zb/dpa/Archivbild

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Schwerin (dpa/mv) - Wegen schweren sexuellen Kindesmissbrauchs hat die Staatsanwaltschaft für einen 44 Jahre alten Vater vier Jahre und elf Monate Gefängnis beantragt. Der Angeklagte aus Lübz (Kreis Ludwigslust-Parchim) soll sich 2019 über mehrere Monate hinweg in mindestens acht Fällen an seiner anfangs zwölfjährigen Tochter vergangenen haben. Dies sei vermutlich nur die Spitze des Eisbergs, erklärte der Staatsanwalt am Mittwoch im Landgericht Schwerin.

Das Mädchen habe während der Ermittlungen von deutlich mehr Vorfällen berichtet, zu denen sie allerdings keine Details habe nennen können. Der Verteidiger bat das Gericht um ein Strafmaß von nicht über fünf Jahren. Der Angeklagte hatte die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft zu Beginn des Prozesses gestanden. Das Urteil sollte am Nachmittag verkündet werden.

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