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Mecklenburg-Vorpommern Knappes Viertel der Menschen wollen weitere Beschränkungen

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(Foto: Gregor Fischer/dpa/Archivbild)

Rostock (dpa/mv) - 26 Prozent der Menschen in Mecklenburg-Vorpommern wollen im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus weitergehende Beschränkungen als bisher. Dies ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag der "Ostsee-Zeitung" (Dienstag) unter 1002 Bürgern. Danach stehen 50 Prozent der Menschen im Nordosten hinter den coronabedingten Regeln wie Maskenpflicht, strenge Kontaktbeschränkungen oder geschlossene Geschäfte. Dagegen halten 22 Prozent die Maßnahmen für zu weitgehend.

Mit 62 Prozent haben laut Umfrage knapp zwei Drittel der Menschen im Nordosten auch eine hohe Impfbereitschaft. 23 Prozent wollten lieber abwarten und nur für 13 Prozent kommt eine Impfung nicht in Frage. Damit sei die Bereitschaft zur Impfung im Nordosten höher als bundesweit, wo 57 Prozent bereit für die Impfung sind, hieß es.

37 Prozent der Befragten glauben, dass das Virus das Land noch ein Jahr im Griff haben wird. Ein Viertel geht von einem noch längeren Zeitraum aus. 29 Prozent meinen, dass sich in einem halben Jahr das Leben in Deutschland wieder normalisieren könnte. Nur 8 Prozent halten dies in zwei bis drei Monaten für möglich.

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