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Mecklenburg-Vorpommern Kritik aus dem Kreistag an Sacks Rückkehr ins Landratsamt

Michael Sack spricht. Foto: Christian Charisius/dpa

(Foto: Christian Charisius/dpa)

Greifswald (dpa/mv) - Aus dem Kreistag von Vorpommern-Greifswald kommt Kritik an Michael Sacks (CDU) Rückkehr ins Landratsamt nach der Wahlschlappe der CDU. "Es ist ein Wortbruch", kritisierte am Dienstag Erik von Malottki, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der SPD im Kreistag und neu gewählter Bundestagsabgeordneter. Sack habe den Wählerinnen und Wählern versprochen, nach Schwerin zu gehen. "In unserem Landkreis haben sehr viele jetzt auf einen Neuanfang gehofft." Ähnlich äußerte sich Fraktionskollege im Kreistag und Vorpommern-Staatssekretär Patrick Dahlemann.

Ulrike Berger, Vorsitzende der Kreistagsfraktion Grüne und Tierschutzpartei, teilte mit: "Der Landkreis hat einen Landrat verdient, der für das Amt brennt und nicht jemanden, der es als Trostpflaster ansieht." Sack habe im Wahlkampf mehrfach erklärt, dass er auch im Fall einer Niederlage nach Schwerin geht.

Michael Sack war als CDU-Spitzenkandidat in die Landtagswahl gegangen. Er hatte am Montag nach dem historisch schlechten Abschneiden seiner Partei erklärt, den CDU-Vorsitz mit sofortiger Wirkung abzugeben und auch auf das Landtagsmandat zu verzichten. Stattdessen wolle er ins Landratsamt von Vorpommern-Greifswald zurückkehren. Er ist dort noch bis 2025 als Landrat gewählt.

© dpa-infocom, dpa:210928-99-394371/2

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