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Mecklenburg-Vorpommern Küchenbrände in Wolgast und Neubrandenburg

Ein Fahrzeug der Feuerwehr fährt durch die Innenstadt. Foto: Julian Stratenschulte/dpa/Symbolbild

(Foto: Julian Stratenschulte/dpa/Symbolbild)

Wolgast/Neubrandenburg (dpa/mv) - Nachts kochen und mit modernen Medien umgehen: In zwei Fällen sind Männer im Osten Mecklenburg-Vorpommerns damit überfordert gewesen. Wie ein Polizeisprecher am Donnerstag sagte, ereignete sich ein Brand in der Nacht in Wolgast und ein weiterer tags zuvor in Neubrandenburg. In Wolgast hatte sich ein 66-jähriger Mann in einem Mehrfamilienhaus nach Mitternacht etwas zum Braten auf dem Herd aufgesetzt. Weil der Mann laut Polizei durch ein Telefon oder Smartphone abgelenkt war, geriet das Bratfett in Brand und die Flammen griffen auf Küchenschränke über. Die Feuerwehr musste anrücken und löschen, die Brandwohnung sei unbewohnbar, hieß es. Der Mann konnte flüchten, die Nachbarn kamen mit nächtlichem Schrecken davon. Der Sachschaden wurde auf mindestens 20 000 Euro geschätzt.

Eine Nacht zuvor hatte ein 39-Jähriger ebenfalls gegen Mitternacht in Neubrandenburg in seiner Küche in einem Mehrfamilienhaus gekocht und war abgelenkt. Auch dort brach Feuer aus. Feuerwehr und Polizei rückten an. Der Angetrunkene habe den Brand jedoch selbst löschen können. Wegen eines "eigenartigen" Geruchs sahen die Beamten aber genauer in der Wohnung nach - und fanden den Angaben zufolge Betäubungsmittel.

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