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Mecklenburg-Vorpommern Lehrer an weiterführenden Schulen sollen geimpft werden

Eine Impfung wird in einer Arztpraxis vorbereitet. Foto: Ralf Hirschberger/ZB/dpa/Symbolbild

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Schwerin (dpa/mv) - Nach Kita-Erziehern, Grund- und Förderschullehrern soll nun auch das Personal der weiterführenden Schulen schnell gegen das Coronavirus geimpft werden. Dafür soll der Zeitraum der Schulschließung vom kommenden Montag an genutzt werden, teilte das Bildungsministerium am Freitag in Schwerin mit. "Das Impfen bietet wirksamen und langfristigen Schutz und ist der einzige Ausweg aus der Pandemie" erklärte Bildungsministerin Bettina Martin (SPD).

Außerdem zeichnet sich eine Testpflicht an den Schulen ab. Mit der Änderung des Bundesinfektionsschutzgesetzes sei eine Testpflicht an den Schulen geplant, so das Ministerium. Die Umsetzung werde auch für Mecklenburg-Vorpommern vorbereitet. Der Nordosten hatte bisher als eines von wenigen Bundesländern auf eine Testpflicht verzichtet. Die Teilnahme war bisher eher gering.

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) in Mecklenburg-Vorpommern begrüßte die Impfpläne für die Lehrer und Mitarbeiter der weiterführenden Schulen. "Das ist eine richtige und seit langem notwendige Entscheidung", erklärte der GEW-Landesvorsitzende Maik Walm. Er forderte, die Impfungen im Zweifel zentral zu koordinieren und möglichst innerhalb der nächsten zwei Wochen durchzuführen.

Die Impfungen nach Berufsgruppen müssten zudem erfasst werden, um einen Überblick über den Impffortschritt zu erhalten, forderte er. In den vergangenen Wochen seien diese Daten nur unzureichend erhoben worden. So gebe es bei den Kitas noch Nachholbedarf.

© dpa-infocom, dpa:210416-99-228850/2

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