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Mecklenburg-Vorpommern Linke will Verfünffachung der Filmförderung in MV

Euro Münzen liegen auf Euro-Banknoten. Foto: Daniel Reinhardt/Archiv

(Foto: Daniel Reinhardt/dpa)

Schwerin (dpa/mv) - Angesichts aktueller Filmförderanträge in Höhe von 2,4 Millionen Euro hat die Linke eine Verfünffachung des Etats gefordert. "Sowohl bei der kulturellen als auch der allgemeinen Filmförderung liegen die beantragten Fördersummen etwa um das Fünffache höher als die zur Verfügung stehenden Mittel", sagte die kulturpolitische Sprecherin der Linksfraktion im Landtag, Eva-Maria Kröger, am Dienstag in Schwerin. Bei der im November anstehenden Entscheidungsrunde stehen dem Filmbüro MV in Wismar nach dessen Angaben 530 000 Euro zur Verfügung.

"Das ist ein deutlicher Wettbewerbsnachteil für das Land", sagte Kröger. "Meine Fraktion mahnt seit Jahren, die ostdeutsche Konkurrenz in punkto Filmförderung nicht davonziehen zu lassen. Sie gibt ein Vielfaches dessen aus, was MV für die Förderung von Filmen und Serien bereitstellt." Die Mitteldeutsche Filmförderung der Länder Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen reiche im Durchschnitt 15 Millionen Euro aus, in Brandenburg und Berlin seien es im vergangenen Jahr 31,6 Millionen Euro gewesen. Kröger forderte, die Filmförderung im Doppelhaushalt 2020/21 von jetzt geplant knapp einer Million Euro auf fünf Millionen Euro zu erhöhen.

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