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Mecklenburg-Vorpommern Lkw-Fahrer stirbt bei Überholmanöver: Stau nach A20-Unfall

Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeiwagens. Foto: Friso Gentsch/dpa/Archivbild

(Foto: Friso Gentsch/dpa/Archivbild)

Zwei Unfälle haben für erhebliche Behinderungen südlich von Rostock gesorgt. Ein Lastwagenfahrer starb, weil er beim Überholen eines Traktors gegen eine Baum fuhr. Auf der A20 sorgte ein Autofahrer für lange Staus.

Lohmen/Rostock (dpa/mv) - Ein Lkw-Fahrer ist am Sonntag bei einem Unfall im Landkreis Rostock ums Leben gekommen. Wie ein Polizeisprecher sagte, war der 62-Jährige mit dem Lastwagen beim Überholen eines Traktors auf der engen Allee zu weit nach links gefahren und frontal gegen einen Baum geprallt. Der Unfall ereignete sich gegen Mittag auf der Landesstraße 17 zwischen Lohmen und Hof Nienhagen. Der Mann aus dem Landkreis Rostock sei noch am Unfallort seinen schweren Verletzungen erlegen. Der Sachschaden wurde auf etwa 30 000 Euro geschätzt.

Die Landesstraße 17 war für mehrere Stunden in beide Fahrtrichtungen gesperrt. Experten der Dekra sollen noch genauer prüfen, warum das Überholmanöver auf der engen Straße tödlich endete.

Kurze Zeit später verunglückte ein Autofahrer auf der Autobahn 20 südlich von Rostock, weil er nach ersten Erkenntnissen bei Starkregen zu schnell unterwegs war. Sein Wagen geriet ins Schleudern und prallte derart gegen die Mittelschutzplanke, dass am Auto Totalschaden in Höhe von 65 000 Euro entstand. Die A20 musste am Kreuz Rostock in Richtung Lübeck im Nachmittagsverkehr gesperrt werden, es bildete sich ein mehrere Kilometer langer Stau. Der Fahrer und ein mitfahrendes Kind blieben ohne äußere Verletzungen. Der Mann müsse aber mit einem Bußgeldverfahren wegen Raserei rechnen.

© dpa-infocom, dpa:210516-99-620238/3

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