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Mecklenburg-Vorpommern Lufttransport für Blutproben: Tests mit Drohnen

Eine Drohne der Firma Wingcopter bei einem Testflug in Vorpommern. Foto: Philipp Marthaler/Wingcopter/dpa

(Foto: Philipp Marthaler/Wingcopter/dpa)

Greifswald (dpa/mv) - Medizinische Blutproben könnten in Vorpommern künftig per Drohne auf dem Luftweg geliefert werden. Entsprechende Testflüge haben die Universitätsmedizin Greifswald (UMG), die DRF Luftrettung sowie das Unternehmen Wingcopter durchgeführt, teilte Wingcopter am Dienstag mit. Dabei seien Proben 26 Kilometer zwischen Greifswald und Wolgast transportiert worden. Die Flüge hätten durchschnittlich 18 Minuten gedauert. Das sei fast doppelt so schnell wie ein Transport am Boden.

Die medizinische Notfallversorgung könne so in ländlichen Räumen beschleunigt werden, etwa bei schnell benötigten Bluttransfusionen, wenn Proben zur Bestimmung des Spenderbluts transportiert werden müssten.

Ziel der UMG ist es nach eigenen Angaben, so bald wie möglich dauerhafte Flugverbindungen zwischen dem Klinikum in Greifswald und Krankenhäusern in der Umgebung einzurichten. Drohnen könnten dabei auch Ersthelfer durch den Transport von Medikamenten, Transfusionen oder etwa Defibrillatoren unterstützen.

© dpa-infocom, dpa:210914-99-215442/2

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