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Mecklenburg-Vorpommern MV Werften können mit Überbrückungshilfen vom Bund rechnen

Das Logo der MV Werften ist auf dem Werftgelände zu sehen. Foto: Stefan Sauer/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

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Schwerin/Berlin (dpa/mv) - Neue Hoffnung für die durch die Corona-Krise ins Wanken geratenen MV Werften: Der Bund habe sich grundsätzlich bereit erklärt, den Schiffbaubetrieben in Wismar, Rostock und Stralsund einen Überbrückungskredit über 190 Millionen Euro zu gewähren und damit die Finanzierung bis zum Jahresende sicherzustellen, hieß es am Donnerstag aus dem Finanzministerium in Schwerin. Gespräche dazu seien tags zuvor in Berlin geführt und bis auf wenige Details auch erfolgreich abgeschlossen worden. Zuvor hatte die in Rostock erscheinende "Ostsee-Zeitung" über die bevorstehende Kreditgewährung berichtet.

Der Löwenanteil des Geldes soll dem Vernehmen nach für die Fertigstellung des in Stralsund gebauten eisgängigen Expeditions-Kreuzfahrtschiffes "Endeavor" eingesetzt werden. Das 164 Meter lange Schiff der Luxusklasse soll dem Kreditgeber als Sicherheit dienen.

Ziel der Landesregierung ist es, die Werften mit ihren mehr als 3000 Beschäftigten unter den Rettungsschirm des Bundes zu bringen. Mit Hilfe von Krediten und Bürgschaften über etwa 500 Millionen Euro sollen die zum asiatischen Genting-Konzern gehörenden Schiffbaubetriebe über die Corona-Krise gerettet werden. Der Großteil der Werftarbeiter ist seit Monaten in Kurzarbeit.

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