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Mecklenburg-Vorpommern MV sieht sich als Drehkreuz für erneuerbare Energien

Ursula von der Leyen (r, CDU), EU-Kommissionspräsidentin, empfängt Manuela Schwesig (SPD), Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin.

(Foto: Benjamin Fischer/ Staatskanzlei )

Brüssel (dpa/mv) - Mecklenburg-Vorpommern will sich als Drehkreuz für erneuerbare Energien in Europa etablieren. Mit den vorhandenen Gasleitungen Eugal, Nel und Opal von Lubmin bei Greifswald nach Süden und Westen habe der Nordosten die Möglichkeit, bis nach Tschechien zur Versorgungssicherheit beizutragen, sagte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) am Mittwoch zum Abschluss zweitägiger Gespräche bei der EU in Brüssel.

Errichtet wurden die Leitungen zum Weitertransport russischen Pipelinegases, das in Lubmin ankam. Nun soll zunächst in Erdgas zurückverwandeltes LNG darin transportiert werden und perspektivisch grün erzeugter Wasserstoff, wie Schwesig betonte. Auf diese Möglichkeit habe sie in ihren Gesprächen in Brüssel hingewiesen. Die drei Leitungen haben nach Worten der Regierungschefin eine Gesamtkapazität von 110 Milliarden Kubikmeter Gas pro Jahr. Der Verbrauch Deutschlands liege aktuell bei etwa 90 Milliarden Kubikmeter.

Schwesig und MV-Europaministerin Bettina Martin (SPD) hatten am Dienstag und Mittwoch in Brüssel Gespräche mit hochrangigen Vertretern der EU-Kommission geführt, darunter Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (CDU) und Kommissionsvizepräsident Frans Timmermans.

Quelle: dpa

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