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Mecklenburg-Vorpommern Mann in Rostock getötet: Verteidigung will Freispruch

Eine Figur der Justitia hält Waage und Schwert in ihren Händen. Foto: Arne Dedert/dpa/Symbolbild

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Rostock (dpa/mv) - Im Prozess um den gewaltsamen Tod eines 40-jährigen Mannes in einer Wohnung in Rostock hat der Verteidiger Freispruch für den 37-jährigen Angeklagten gefordert. Blutspuren und die Verletzungen des Angeklagten deuteten darauf hin, dass die Männer gekämpft und der Angeklagte im Zweifel in Notwehr gehandelt habe, sagte der Verteidiger am Montag vor dem Landgericht Rostock. Das Urteil soll noch heute verkündet werden.

Die Staatsanwaltschaft hatte wegen Mordes lebenslange Haft beantragt. Sie sah es als erwiesen an, dass der deutsche Angeklagte seinen Freund aus Heimtücke und Mordlust tötete. Der Prozess habe ergeben, dass er Anfang Mai 2021 nach einem Abend mit viel Alkohol und Drogenkonsum seinen auf dem Sofa vermutlich schlafenden Freund mit einem Messer, einer Schere und einer Machete so exekutieren wollte, wie er es in zahlreichen Gewaltvideos gesehen hatte.

© dpa-infocom, dpa:210801-99-655317/5

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