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Mecklenburg-Vorpommern Mann stirbt trotz Rettungsaktion bei Brand: Ursache unklar

Das Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Einsatzfahrzeugs der Feuerwehr. Foto: Philipp von Ditfurth/dpa/Symbolbild

(Foto: Philipp von Ditfurth/dpa/Symbolbild)

Unter Lebensgefahr hat eine Frau in Vorpommern ihren Nachbarn aus seiner brennenden Wohnung gezogen. Aber der Schwerverletzte überlebte nicht. Ein Spezialist untersucht nun den Brandort.

Altenpleen (dpa/mv) - Trotz einer dramatischen Rettungsaktion der Nachbarin ist ein Mann bei einem Feuer in seinem Reihenhaus in Altenpleen bei Stralsund ums Leben gekommen. Wie ein Polizeisprecher am Montag sagte, war das Feuer am Sonntagabend in der Küche des 50-Jährigen im Ortsteil Günz (Vorpommern-Rügen) ausgebrochen. Die 48 Jahre alte Nachbarin bemerkte dies, ging trotz dichten Rauchs in das Nachbarhaus und holte den bereits bewusstlosen 50-Jährigen heraus. Rettungskräfte versuchten noch, den Mann vor dem Haus wiederzubeleben, doch er starb infolge der schweren Brand- und Rauchverletzungen.

Die Polizei leitete ein Todesermittlungsverfahren ein. Ein Brandursachenermittler soll den Brandort genauer untersuchen. Der Mann sei zur Brandzeit allein in seinem Reihenhaus gewesen. Bisher gebe es keine Hinweise auf eine Beteiligung Dritter.

Die Nachbarin erlitt bei der Rettungsaktion eine Rauchvergiftung und wurde mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Insgesamt neun Feuerwehren waren im Einsatz, die den Brand in der Küche des Reihenhauses löschen konnten. Der reine Sachschaden wurde auf etwa 30.000 Euro geschätzt.

© dpa-infocom, dpa:211129-99-181437/4

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