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Mecklenburg-Vorpommern Mann verursacht Auffahrunfall auf Rügen und flieht

Ein Polizeiwagen steht mit eingeschaltetem Blaulicht an einem Unfallort. Foto: picture alliance/Stefan Puchner/dpa/Symbolbild

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Die Polizei fahndet auf der Urlaubsinsel Rügen nach einem rücksichtslosen Autofahrer. Der Mann hatte eine Kolonne kurz vor einer Engstelle überholt, dann wohl ausgebremst und ist geflohen. Vier Menschen wurden verletzt.

Stralsund/Bergen (dpa/mv) - Die Polizei in Vorpommern fahndet nach einem rabiaten Autofahrer, der auf der Insel Rügen einen Auffahrunfall verursacht haben soll und dann geflohen ist. Wie eine Polizeisprecherin am Dienstag in Stralsund sagte, fuhren bei dem Unfall am Montagabend auf der Bundesstraße 96 nahe Scharpitz vier Autos ineinander, vier Menschen aus Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg wurden verletzt.

Der Raser soll die anderen Fahrzeuge am Montagabend kurz vor einer Straßenverengung trotz einer Sperrfläche noch überholt und dann aber plötzlich abrupt gebremst haben. Dann habe der Mann angehalten und danach wieder Gas gegeben. Das erste folgende Fahrzeug habe noch bremsen können. Die drei folgenden Autos fuhren dann auf und ineinander.

Die 43 Jahre alte Fahrerin des letzten Wagens, die von der Insel Rügen stammt, wurde schwer verletzt. Zwei weitere Autofahrer und eine Beifahrerin im Alter von 17 bis 20 Jahren wurden leicht verletzt. An zwei Autos entstand Totalschaden. Die Bundesstraße 96 - die Hauptverkehrsachse auf der Insel Rügen - war bei Scharpitz unweit von Bergen über mehrere Stunden gesperrt. Die Polizei ermittelt gegen den Unbekannten unter anderem wegen des Verdachts der Unfallflucht.

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