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Mecklenburg-Vorpommern Mecklenburg-Vorpommern verschärft Reisebeschränkungen

Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD). Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa

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Schwerin (dpa/mv) - Wegen der bundesweit hohen Infektionszahlen schränkt Mecklenburg-Vorpommern die Einreise in das Küstenland weiter ein. Urlaub im Nordosten und Tagesausflüge aus anderen Bundesländern sind bereits seit Monaten nicht erlaubt. Von Montag an soll auch Zweitwohnungsbesitzern ohne Erstwohnsitz im Land und Dauercampern der Zugang verwehrt werden. "Wir sind das Land mit den härtesten Reisebeschränkungen. Und dazu stehen wir", sagte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) am Freitag im Landtag in Schwerin. Mobilität trage zum Infektionsgeschehen bei. Vor allem seit Ostern hätten die Corona-Ansteckungen massiv zugenommen. Deshalb verschärfe das Land nun wieder die Schutzvorkehrungen. "Wenn wir all das nicht tun, dann wird es auch keinen Sommerurlaub in MV geben können", betonte Schwesig.

Schon seit November sind Hotels und Pensionen im Nordosten wieder geschlossen. Die Hoffnung der Branche auf einen Saisoneinstieg zu Ostern hatte sich zerschlagen. Im Vorjahr hatten nach dem Lockdown im Frühjahr die Tourismusunternehmen Mecklenburg-Vorpommerns im Sommer gute Geschäfte machen können.

© dpa-infocom, dpa:210416-99-228670/2

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