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Mecklenburg-Vorpommern Mehr Busse für mehr Platz im Schüler- und Linienverkehr

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Neubrandenburg (dpa/mv) - An der Mecklenburgischen Seenplatte werden im Nahverkehr wegen der Corona-Pandemie mehr und größere Busse eingesetzt. Wie der Aufsichtsratsvorsitzende der Mecklenburg-Vorpommerschen Verkehrsgesellschaft (MVVG) mbH, Stephan Bunge, am Freitag mitteilte, reagiert das kreiseigene Unternehmen damit auch auf die kritisierten beengten Platzverhältnisse, vor allem für Schüler. So habe die MVVG sechs zusätzliche Busse angemietet und auf einigen Linien größere Fahrzeuge eingesetzt als bisher.

Der Aufsichtsrat habe überdies dem kurzfristigen Kauf von fünf gebrauchten Bussen aus Süddeutschland mit hoher Sitzplatzkapazität für rund 200 000 Euro zugestimmt. "Damit wollen wir auch über die Corona-Pandemie hinaus den Schülerverkehr in Spitzenzeiten entlasten", sagte Bunge. Außerdem sollen 2021 noch elf neue Niederflurbusse für rund 1,7 Millionen Euro erworben werden, um die Flotte zu erneuern.

Die MVVG sichert den Schüler- und Linienbusverkehr in dem rund 5500 Quadratkilometer großen Landkreis ab, wofür täglich etwa 190 Busse eingesetzt werden. Im Zuge der Corona-Pandemie hatten Eltern verstärkt kritisiert, dass ihre Kinder in den Schulen zwar Abstand hielten, aber in den Bussen dafür nicht genügend Platz sei.

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