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Mecklenburg-Vorpommern Mehr Rechtsreferendare: Harter Wettbewerb um Nachwuchs

Jacqueline Bernhardt, Abgeordnete der Linken im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern. Foto: Jens Büttner/dpa/Archivbild

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Schwerin (dpa/mv) - Im laufenden Jahr hat das Land Mecklenburg-Vorpommern mehr Rechtsreferendare eingestellt als im Vorjahr. "69 Frauen und Männer werden zum 1. Dezember 2021 für den Vorbereitungsdienst auf die zweite juristische Staatsprüfung eingestellt, so viele wie seit Jahren nicht mehr", sagte Justizministerin Jacqueline Bernhardt (Linke) am Mittwoch in Schwerin. Insgesamt stieg die Zahl der in diesem Jahr eingestellten Referendare damit auf 133, 18 mehr als im vergangenen Jahr.

Bernhardt betonte den Bedarf an neuen Anwärterinnen und Anwärtern in der Justiz aufgrund der drohenden Lücke im Zuge des demografischen Wandels. "Der Wettbewerb der Bundesländer um die besten Köpfe wird immer schwieriger."

Von den 39 Frauen und 30 Männern, die zum Monatsanfang eingestellt wurden, stammen laut Justizministerium 21 aus dem Nordosten. Zwölf kommen demnach aus Berlin, sechs aus Hamburg, fünf aus Niedersachsen und einer aus der Slowakei. Der Rest verteilt sich laut einem Sprecher über die anderen Bundesländer.

Wer von den 48 Juristinnen und Juristen, die ab dem 6. Dezember zu ihren letzten Prüfungen antreten, in Zukunft im Staatsdienst arbeiten wird, ist dem Ministerium zufolge noch nicht klar. Traditionell bewürben sich 10 bis 15 Prozent als Proberichter oder Proberichterin.

© dpa-infocom, dpa:211201-99-214763/3

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