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Mecklenburg-Vorpommern Messe: Experten diskutieren über Zukunft der Tierhaltung

Zur Eröffnung der 30. Agrarmesse MeLa spricht Till Backhaus (SPD). Foto: Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild/dpa

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Die Agrar- und Ernährungsbranche wird zu den wichtigsten Arbeitgebern im Nordosten gerechnet. Doch niedrige Milch- und Schweinefleischpreise machen den Bauen zu schaffen - und zunehmend Umweltauflagen. Das soll diskutiert werden.

Mühlengeez (dpa/mv) - In Mühlengeez (Landkreis Rostock) wird am heutigen Freitag (09.00 Uhr) die 30. Mecklenburgische Landwirtschaftsausstellung (MeLa) fortgesetzt. Auf dem Programm steht der Landesbauerntag, bei dem über die Bedingungen der Weide- und Nutztierhaltung im Nordosten Deutschlands diskutiert werden soll. Agrarminister Till Backhaus (SPD) hat ein Zehn-Punkte-Zukunftsprogramm für die Branche angekündigt.

Hintergrund sind steigende Umwelt- und Tierschutzauflagen, die laut Landesbauernverband die Haltung von Schweinen, Rindern, Schafen und anderen Tieren im Vergleich zu Vorgaben in anderen Ländern verteuern. Hinzu kämen Auswirkungen durch die Ausbreitung des Wolfes.

Die Jubiläumsauflage der laut Veranstalter größten Agrarmesse Norddeutschlands hatte mit starkem Besucherinteresse am Donnerstag begonnen. Bis Sonntag präsentieren mehr als 700 Aussteller ihre Maschinen, etwa 1000 Tiere und unterschiedlichste Agrarprodukte sowie Gartenbauerzeugnisse. In den Vorjahren hatte die Agrarmesse etwa 70.000 Besucher, 2020 war sie wegen der Pandemie ausgefallen.

© dpa-infocom, dpa:210916-99-246466/2

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