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Mecklenburg-Vorpommern Michael Sack zu Parteitagsverschiebung: "Verzwickte Lage"

CDU-Landeschef Michael Sack. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

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Berlin/Schwerin (dpa/mv) - Der CDU-Landesvorsitzende Michael Sack hat Verständnis für das Verschieben des im Dezember geplanten Wahlparteitags geäußert. "Das ist insgesamt eine verzwickte Lage für die Partei. Eine Entscheidung der Frage ist mehr als überfällig", sagte Sack der Deutschen Presse-Agentur am Montag. Stuttgart sei als Veranstaltungsort jedoch nicht haltbar, zudem würden die Delegierten aus ganz Deutschland anreisen. Eine Präsenzveranstaltung sei angesichts der steigenden Corona-Zahlen nicht denkbar.

Der Bundesvorstand der CDU beschloss am Montag in Berlin, dass der geplante Präsenzparteitag am 4. Dezember in Stuttgart mit 1001 Delegierten angesichts der stark steigenden Infektionszahlen nicht mehr zu halten sei. Wenn auch Anfang des neuen Jahres kein Präsenzparteitag möglich sei, solle ein digitaler Parteitag abgehalten werden. Sofern dafür noch eine gesetzliche Grundlage fehle, solle es einen digitalen Parteitag mit Vorstellungsrunde und eine anschließende Briefwahl geben.

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