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Mecklenburg-Vorpommern Millionen vom Land für Kirchensanierung

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Schwerin (dpa/mv) - Die aus dem sogenannten Strategiefonds des Landes für die Sanierung von Kirchen in Mecklenburg-Vorpommern bereitgestellten Mittel sind zu einem Großteil ausgeschöpft. Von 11 Millionen Euro seien 9,1 Millionen ausgereicht oder durch feste Zusagen gebunden, teilte Kulturministerin Bettina Martin (SPD) am Mittwoch anlässlich eines Besuches der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Frauenmark (Landkreis Ludwigslust-Parchim) mit. Den Erhalt der aus Feldsteinen errichteten Dorfkirche unterstützt das Land mit 207.000 Euro.

"Kirchen waren und sind Orte des Glaubens, des Haltfindens und der Begegnung. Sie sind kulturelle Zeitzeugen, die wir bewahren müssen", betonte Martin. Mit den Mitteln für Kirchensanierungen werde der Erhalt der Kirchen gefördert, ebenso die Modernisierung kirchlichen Zwecken dienender Gebäude.

Für die CDU, die als ehemaliger Koalitionspartner der SPD den umstrittenen Strategiefonds aus Etatüberschüssen des Landes mit aus der Taufe gehoben hatte, verwies die Landtagsabgeordnete Katy Hoffmeister auf die Finanzhilfen für das Bad Doberaner Münster. Nach ihren Worten steuert das Land 300.000 Euro zu den mit 1,8 Millionen Euro veranschlagten Sanierungskosten bei. Letzte administrative Hemmnisse bei der Bewilligung der Mittel seien beseitigt.

"Das Bad Doberaner Münster gehört zweifelsohne zu den wichtigsten hochgotischen Backsteinbauten im Ostseeraum", erklärte Hoffmeister. Die Sanierungsarbeiten seien nicht nur der Bedeutung des Baus angemessen, sondern zugleich Anerkennung für die Arbeit vieler ehrenamtlich Aktiver, die sich seit Jahren für den Erhalt des Münsters engagierten. Mit den Baumaßnahmen, die vom Bund mit 900 000 Euro gefördert würden, werde das Münster in einen "welterbewürdigen" Zustand versetzt und dessen touristische Bedeutung nochmals wachsen, zeigte sich Hoffmeister zuversichtlich.

Quelle: dpa

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