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Mecklenburg-Vorpommern Minister: Bei Biberschäden soll schnell geholfen werden

Deutliche Fraßspuren eines Bibers sind an einer Weide zu sehen. Foto: Patrick Pleul/Archiv

(Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa)

Anklam (dpa/mv) - Mecklenburg-Vorpommerns Agrarminister Till Backhaus (SPD) hat im Fall von Biberschäden schnelle Lösungen in Aussicht gestellt. "Wenn Bahndämme, Straßen oder Wohngebiete gefährdet sind, können Biber "entnommen werden"", sagte Backhaus am Mittwoch bei einer Diskussion in Anklam. Das könne durch Fangen oder auch durch Töten geschehen. Wenn es um Sicherheit und Ordnung geht, sollte das schnell gehen. In Mecklenburg-Vorpommern sei der "gute Erhaltungszustand" bereits erreicht. Die Zahl der Biber sei von 2002 mit rund 400 Tieren auf bereits etwa 2700 Biber gestiegen.

Besonders betroffen sind die Kreise Vorpommern-Greifswald, Mecklenburgische Seenplatte und Ludwigslust-Parchim. Mehrere Redner kritisierten, dass Lösungen bei Wasseranstauungen durch die Tiere bei Anträgen bei Landesumweltämtern viel zu lange dauerten. In einigen Fällen gefährdeten Überschwemmungen durch Biber bereits andere geschützte Tierarten wie den Brachvogel.

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