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Mecklenburg-Vorpommern Ministerin Martin: Unbürokratische Hilfen für Studenten

Bettina Martin (SPD, r), Kultusministerin von Mecklenburg-Vorpommern. Foto: Jens Büttner/zb/dpa/Archivbild

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Schwerin (dpa/mv) - Bildungsministerin Bettina Martin (SPD) hat angesichts der Corona-Krise schnelle finanzielle Hilfen für Studenten gefordert. "Es ist absolut notwendig, dass es für die Studierenden schnelle und unbürokratische Hilfe im Rahmen des BAföGs gibt", sagte Martin am Dienstag in Schwerin. Die Ministerin warnte davor, dass viele Studenten ohne Unterstützung dastünden.

"Ihre Nebenjobs fallen weg. Weder können sie vom Kurzarbeitergeld der Bundesregierung profitieren noch erhalten sie Grundsicherung. Eltern, die selber in Kurzarbeit gegangen sind oder derzeit keine Einkünfte haben, können sie nicht mehr unterstützen", sagte Martin weiter. Es müsse eine Zuschusslösung her, ohne langwierige Prüfungen.

Die Abwicklung solle über die Studierendenwerke erfolgen. "Sie sind die erfahrenen Akteure und bewährten Ansprechpartner für die Studierenden vor Ort. Mit unseren beiden Studierendenwerken in Mecklenburg-Vorpommern sind wir uns darüber einig."

Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) hatte am Sonntag zusätzliche unbürokratische Finanzhilfen für Studenten angekündigt, die wegen der Corona-Krise ohne Arbeit und Einkünfte dastehen. "Studierende, die ihren Job verloren haben, sollen als Überbrückungshilfe ein zinsloses Darlehen beantragen können", sagte Karliczek der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.

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