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Mecklenburg-Vorpommern Ministerpräsidentin trifft Naturschützer: Moorschutz zentral

Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig. Foto: Jens Büttner/Archivbild

(Foto: Jens Büttner/zb/dpa)

Schwerin (dpa/mv) - Dem Moorschutz kommt beim Klimaschutz in Mecklenburg-Vorpommern eine zentrale Rolle zu. Das haben Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) Vertreter von Umweltverbänden bei einem Treffen am Donnerstag in der Schweriner Staatskanzlei festgestellt.

Entwässerte Moore seien die größte Quelle klimaschädlicher Gase in Mecklenburg-Vorpommern, erklärte Schwesig nach dem Treffen mit Vertretern von BUND, Nabu und WWF. "Mit den Moorschutzaktien hat die Landesregierung einen Weg gefunden, dass sich alle am Moorschutz beteiligen können." Mit dem damit eingenommenen Geld werden trockengelegte Moore vernässt, damit sie wieder CO2 speichern können.

Jochen Lamp vom WWF betonte, es sei notwendig, die bisher als Grünland genutzten Moore in einer großen Initiative gemeinsam mit Landwirten vor dem Austrocknen zu schützen. "Hierbei ist ein Paradigmenwechsel richtig, um wieder mehr Wasser in der Landschaft zu halten", sagte er.

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