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Mecklenburg-Vorpommern Molkerei-Brand wohl durch technischen Defekt ausgelöst

Ein Fahrzeug der Feuerwehr fährt mit Blaulicht über eine Straße. Foto: Daniel Bockwoldt/dpa/Symbolbild

(Foto: Daniel Bockwoldt/dpa/Symbolbild)

Upahl (dpa/mv) - Der Brand vor knapp einer Woche in der Molkerei Upahl (Nordwestmecklenburg) ist mit hoher Wahrscheinlichkeit auf einen technischen Defekt zurückzuführen. Das habe die bisherige Untersuchung durch den Brandgutachter ergeben, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Schwerin am Mittwoch. Der Experte habe keine Hinweise auf eine Brandstiftung gefunden. Allerdings werde auch geprüft, ob die Brandmeldeanlage richtig funktioniert habe. Bei einem korrekten Funktionieren hätten die Feuerwehren schneller alarmiert sein müssen, was den Schaden wohl reduziert hätte.

Das Feuer war in der Nacht zum 19. November in einem Raum mit wichtiger Computer- und Steuerungstechnik ausgebrochen. Die Einsatzkräfte brauchten mehrere Stunden, um den Technikbrand zu löschen. Seither steht die Produktion von Frischmilch und anderen frischen Milchprodukten still. Die Polizei schätzte den Schaden auf etwa 700 000 Euro. Verletzt wurde niemand.

Die Staatsanwaltschaft hat den beschlagnahmten Brandort inzwischen wieder freigegeben. Wie ein Sprecher der Arla Foods Deutschland GmbH als Betreiber sagte, verschaffe man sich nun einen Überblick über den Gesamtschaden. Die Milchverarbeitung solle so schnell wie möglich wieder starten. Die Milch der Bauern der Region werde aber trotzdem abgeholt und in benachbarten Molkereien verarbeitet. Ein Teil der rund 450 Mitarbeiter könne derzeit nicht arbeiten, hieß es.

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