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Mecklenburg-Vorpommern Mopedfahrer trat Radler aus Ärger: Körperverletzung

Die Statue der Justitia steht mit einer Waage und einem Schwert in der Hand. Foto: Arne Dedert/dpa/Archivbild

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Neubrandenburg (dpa/mv) - Für eine rabiate Attacke auf einen Radfahrer muss sich ein Mopedfahrer am Dienstag am Amtsgericht Neubrandenburg verantworten. Der 32-Jährige soll im September 2018 als Mopedfahrer im Vorbeifahren den Rennradler so getreten haben, dass dieser sich überschlug und schwer verletzt wurde, wie das Gericht am Donnerstag mitteilte. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann gefährliche Körperverletzung und gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr vor. Motiv soll Ärger gewesen sein, dass der 40-jährige Freizeitsportler auf der Straße und nicht auf dem ausgewiesenen Radweg fuhr. Zeugen hatten den Fall beobachtet.

Die Polizei kam dem Beschuldigten unter anderem durch eine exakte Beschreibung auf die Spur: So war der Mann mit einem Kult-Moped Typ "Schwalbe" gefahren und hatte einen alten passenden DDR-Schutzhelm getragen. Die Polizei hatte auch darauf verwiesen, dass Radfahrer in Regionen, wo Radwege ausgeschildert sind, diese auch nutzen müssten. Das berechtige aber niemanden zu solchen Straftaten.

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