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Mecklenburg-Vorpommern Nach Konzept saniertes Wiekhaus in Neubrandenburg öffnet

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Die Fachwerk-Wiekhäuser in der Stadtmauer gelten als Neubrandenburgs Denkmal-Perlen. Das Erste wurden für 430.000 Euro saniert - und soll für öffentliche Veranstaltungen genutzt werden.

Neubrandenburg (dpa/mv) - Die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg hat ihr erstes im Zuge eines Gesamtkonzeptes erneuertes Wiekhaus in Betrieb genommen. "Diese Wiekhäuser sind ein Markenkern unserer Stadt", sagte Oberbürgermeister Silvio Witt (parteilos) bei der Schlüsselübergabe am Dienstag. Unter Witts Führung hatte die Stadt ein Konzept verabschiedet, wie sie mit den 23 bestehenden Fachwerkhäusern in der mittelalterlichen Stadtmauer umgehen und weitere Baulücken in der Mauer ausfüllen will. Auch Wohnungsneubau soll hier, in Abstimmung mit dem Denkmalschutz, möglich sein.

Seit April 2021 flossen rund 430.000 Euro in das mehrgeschossige Wiekhaus "Nr. 13". Das Land förderte den Bau nach Angaben von Janine Kriegler von der Kommunalen Entwicklungsgesellschaft mit rund 370.000 Euro. Da die Baupreise - vor allem die Holzpreise - zuletzt stark gestiegen waren, hatte die Stadt für das Vorhaben 70 000 Euro zusätzlich vom Land genehmigt bekommen.

Das Gebäude wurde innen komplett erneuert und außen saniert. Es fällt durch den historisch grünen Farbton auf. Das Gebäude nutzt der Förderverein der Hochschule Neubrandenburg, der Veranstaltungen für Bürger und Besucher der Stadt organisieren will. Zwei weitere Fachwerkhäuser sollen 2022 saniert werden. Die Wiekhäuser gelten mit den Stadttoren und der historischen 2,3 Kilometer langen Stadtmauer als bekannteste Sehenswürdigkeit Neubrandenburgs, das mit 64.000 Einwohnern die nach Rostock und Schwerin größte Stadt im Nordosten ist und am Dienstag 774 Jahre alt wurde.

© dpa-infocom, dpa:220103-99-578168/3

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