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Mecklenburg-Vorpommern Nach MV-Corona-Gipfel: Festspielen fehlt Planungssicherheit

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Schwerin (dpa/mv) - Bei den von der Landesregierung angekündigten Modellprojekten für Open-Air-Kulturveranstaltungen vermissen die Festspiele Mecklenburg-Vorpommerns eine verlässliche Perspektive. "Für das Klassikfestival fehlen belastbare und Perspektiven bietende Aussagen für den anstehenden Festspielsommer", teilten die Organisatoren der Festspiele am Donnerstag in Schwerin mit. Mit dem Kinder- und Familienfest im Schlosspark Hasenwinkel (Landkreis Nordwestmecklenburg) könne nach derzeitigen Vorgaben nur eine einzige Veranstaltung stattfinden. Zu allen anderen geplanten Konzerten fehlten nach wie vor belastbare Aussagen.

Open-Air-Kulturveranstaltungen in Mecklenburg-Vorpommern sollen laut Landesregierung in Modellprojekten vom 10. Juni an möglich sein, wenn die entsprechende Region einen Sieben-Tage-Inzidenz von unter 100 Corona-Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner hat.

Mit normalerweise rund 80 000 Besuchern im Jahr gehören die Festspiele zu den bundesweit größten Klassikfestivals. Kernstück ist dabei die dreimonatige Sommersaison mit Konzerten in Herrenhäusern, Schlössern, Kirchen, Parks und Werkhallen.

© dpa-infocom, dpa:210513-99-584890/2

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