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Mecklenburg-Vorpommern Nach Stehpaddler-Unglück: Behörden prüfen Umstände noch

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Malchow (dpa/mv) - Knapp eine Woche nach dem Tod eines jungen indischen Standup-Paddlers im Fleesensee prüfen die Behörden weiter die genauen Umstände des Falles. Wie eine Polizeisprecherin am Mittwoch erklärte, will die Staatsanwaltschaft über eine Obduktion zur Klärung der genauen Todesursache des Stehpaddlers erst noch entscheiden. Das Todesermittlungsverfahren laufe noch. Der 33 Jahre alte Tourist war am 13. Juni als Nichtschwimmer mit einem Board in Untergöhren bei Malchow auf den flachen See stehend hinausgepaddelt und dort gekentert.

Retter konnten ihn erst nach knapp drei Stunden leblos aus dem Wasser bergen, dass etwa 400 Meter vom Ufer entfernt an der Unfallstelle nur etwa zwei Meter tief gewesen sein soll. Die genaue Todesursache sei noch unklar. Eine Bekannte soll mit einem anderen Board auf dem See gepaddelt sein.

Die Polizeisprecherin wies darauf hin, dass die örtlichen Standup-Board-Verleiher Kunden ausreichend auf die Gefahren hinweisen müssten. Dazu gehöre auch, nach Schwimmfähigkeit zu fragen und auf Rettungsmöglichkeiten hinzuweisen. Als Vergleich nannte sie Kletterparks, wo Kunden sich sichern und auch unterschreiben müssten, dass sie die Gefahr auf eigenes Risiko eingehen. Den Ermittlungen zufolge soll der Verunglückte auf dem Fleesensee auch keine Rettungsweste getragen haben.

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