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Mecklenburg-Vorpommern Nach Tod von 41-Jährigem in Stralsund: Obduktion angeordnet

Blaulichter leuchten auf einem Streifenwagen der Polizei. Foto: Jens Büttner/zb/dpa

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Stralsund (dpa/mv) - Nach dem Tod eines 41-jährigen Mannes bei einer Auseinandersetzung in Stralsund sollen Rechtsmediziner die genaue Todesursache klären. Wie ein Polizeisprecher am Montag erklärte, hat die Staatsanwaltschaft die Obduktion des Leichnams angeordnet. Gegen einen 43 Jahre alten Stralsunder wird in dem Zusammenhang wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung ermittelt. Der Vorfall hatte sich am Samstagabend beim Alkoholtrinken von Einheimischen vor einem Discounter ereignet.

Aus einer Gruppe heraus waren eine 41 Jahre alte Frau und ihr ebenfalls 41 Jahre alter Freund in Streit geraten. Der 43-Jährige habe die Frau nach Angaben von Zeugen schützen wollen, den anderen Mann weggerissen und zu Boden geworfen. Plötzlich sei der 41-Jährige leblos gewesen. Wiederbelebungsversuche scheiterten, der Mann kam per Rettungswagen in eine Klinik, wo er starb.

Die Polizei hatte den 43-Jährigen daraufhin vorläufig festgenommen. Der Staatsanwalt veranlasste am Sonntag aber die Freilassung.

Polizeimitteilung

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