Regionalnachrichten

Mecklenburg-Vorpommern Nach Wiedereröffnung: Neustart im Rostocker Zoo gelungen

Flamingos plustern sich im Rostocker Zoo auf. Foto: Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild/ZB

(Foto: Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild/ZB)

Dank der Geburt von drei Menschenaffen ist der Rostocker Zoo auch während der coronabedingten Schließung in den Schlagzeilen geblieben. Seit vier Wochen ist er wieder geöffnet, und die Besucher sind dankbar. Nur die Affenbabys dürfen sie noch nicht sehen.

Rostock (dpa/mv) - Knapp vier Wochen nach der Wiedereröffnung hat sich der Direktor des Rostocker Zoos, Udo Nagel, zufrieden mit der aktuellen Entwicklung gezeigt. "Der Neustart ist gelungen, die Hygienemaßnahmen werden gut eingehalten", sagte er. Den Tieren gehe es gut, und auch die Belegschaft schaue wieder hoffnungsvoll in die Zukunft. Viel positives Feedback und Unterstützung gebe es von den Besuchern und den Familien mit Kindern. Sie seien dankbar, ihre freie Zeit in den Zooparkanlagen verbringen zu können.

Auch die Tierhäuser wie das Polarium sind geöffnet, allerdings müsse dort ein Mundschutz getragen werden. Eine Ausnahme ist die Tropenhalle im Darwineum, wo die Menschenaffen zuhause sind - sie ist geschlossen. Die drei in den vergangenen Wochen geborenen Menschenaffen können deshalb dort noch nicht beobachtet werden. Allerdings besteht die Chance, sie hin und wieder im Außengehege zu sehen.

Es bleibe aber dabei, dass der Zoo weiter mit den Einnahmeverlusten der mehrwöchigen Schließungen kämpfen muss. "Wir waren sehr froh, dass wir am 20. April wieder öffnen durften", sagte Nagel. Aber abgerechnet werde am Jahresende. "Bis dahin werden wir alles tun, um die Ausfälle durch die Corona-Pandemie gering zu halten." Jetzt stehe erstmal die Vorfreude auf die Feiertage und Pfingsten auf dem Programm, wenn wieder die "treuen auswärtigen Besucher" kommen können.

Newsticker