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Mecklenburg-Vorpommern Nach tödlichem Kradunfall: Mitfahrerin außer Lebensgefahr

Ein Feuerwehrmann hält eine Winkerkelle mit der Aufschrift

(Foto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild)

Neubrandenburg (dpa/mv) - Nach dem schweren Unfall bei einer riskanten Motorradübung in Neubrandenburg schwebt die Mitfahrerin des getöteten Kradfahrers nicht mehr in Lebensgefahr. Das erklärte eine Sprecherin des Neubrandenburger Klinikums, in das die die 35-Jährige am Sonntag gebracht worden war, am Montag. Die Polizei ermittelt in dem Zusammenhang weiter wegen Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung.

Der 32 Jahre alte Motorradfahrer hatte nach Angaben der Polizei am Sonntag versucht, nur auf dem Hinterrad zu fahren. Bei dem Stuntversuch auf einer belebten Straße im Stadtteil Oststadt hatte er die Kontrolle verloren und war mit der Maschine gegen drei parkende Autos geprallt. Der Biker starb noch an der Unfallstelle. Die mitfahrende 35-jährige Sozia erlitt schwere Verletzungen und musste wiederbelebt werden. Sie kam in die Klinik.

"Wir müssen noch genauer ergründen, was exakt zu dem Unfall geführt hat", begründete die Polizeisprecherin die weiteren Ermittlungen. So müsse geklärt werden, ob jemand plötzlich die Straße betreten und so den Vorfall beeinflusst habe. Bei dem Unfall waren drei Autos und das Krad stark beschädigt worden, der Sachschaden wurde auf mehr als 20 000 Euro geschätzt.

© dpa-infocom, dpa:210711-99-343174/5

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