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Mecklenburg-Vorpommern Neue Runde im Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft"

Till Backhaus (SPD), der Landwirtschaftsminister von Mecklenburg-Vorpommern. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/ZB/Archivbild

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Schwerin (dpa/mv) - Mecklenburg-Vorpommern sucht wieder nach besonders lebenswerten Dörfern und aktiven Dorfgemeinschaften. Agrarminister Till Backhaus (SPD) rief am Montag zur Teilnahme am 11. Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" auf, der in diesem Jahr mit den Kreisausscheiden beginne und 2023 mit dem Bundeswettbewerb abgeschlossen werde.

Die Corona-Pandemie setze sozialen, ökologischen und anderen dem Dorfleben zuträglichen Aktivitäten aktuell zwar Grenzen. Doch komme es gerade auch in diesen Zeiten auf Zusammenhalt und Kreativität an. "Gerade die Menschen in den ländlichen Räumen Mecklenburg-Vorpommerns haben schon in der Vergangenheit gezeigt, dass sie in der Lage sind, gemeinsam Krisen zu bewältigen", erklärte Backhaus in Schwerin.

Mit dem Wettbewerb solle das bürgerschaftliche Engagement der Menschen in den Dörfern aktiviert und gewürdigt werden. Anmeldung der Gemeinden zum Kreiswettbewerb seien bis Ende Mai möglich.

Im letzten Bundesausscheid gehörten zwei Bewerber aus Mecklenburg-Vorpommern zu den Medaillengewinnern. Im Januar 2020 waren Dobbertin (Landkreis Ludwigslust-Parchim) und Mühl Rosin (Landkreis Rostock) für besonderes Engagement und Leistungen ausgezeichnet worden. Dobbertin erhielt laut Ministerium eine Silbermedaille und ein Preisgeld von 10 000 Euro. Mühl Rosin errang neben Bronze eine Prämie von 5000 Euro.

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