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Mecklenburg-Vorpommern Polizei ermittelt nach gefährlicher Erntesabotage bei Mais

Blick auf ein Polizeirevier. Foto: Boris Roessler/dpa/Symbolbild

(Foto: Boris Roessler/dpa/Symbolbild)

Mirow (dpa/mv) - Im Zusammenhang mit einem gefährlichen Vorfall bei der Maisernte hat die Polizei an der Mecklenburgischen Seenplatte Ermittlungen aufgenommen. Wie der Neubrandenburger "Nordkurier" (Dienstag) unter Berufung auf Bauern und die Polizei berichtet, hatten Unbekannte auf einem Feld bei Mirow ein Metallblatt eines Spatens hoch an eine Maispflanze angebunden. Der Maishäcksler sei am Wochenende auf diesem Feld bereits bei der Ernte gewesen. Ein Metalldetektor habe die Maschine und den Fahrer aber gerade noch davor bewahrt, den Metallgegenstand mit dem Mahlwerk zu erfassen und zu zermahlen. Dies hätte nach Angaben des Kreisbauernverbandes durch umherfliegende Metallsplitter sehr gefährlich werden können.

"Wir ermitteln wegen versuchter gemeinschädlicher Sachbeschädigung", sagte Polizeisprecherin Diana Mehlberg am Dienstag. Zu ähnlichen Sabotagefällen, bei denen unter anderem Eisenstangen oder andere Metallgegenstände an Maispflanzen angebunden wurden, war es in der Vergangenheit bereits vereinzelt in Mecklenburg-Vorpommern gekommen. Diese konnten bisher aber nicht aufgeklärt werden, wie es von der jeweils zuständigen Polizei hieß.

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