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Mecklenburg-Vorpommern Polizei verhindert illegale Musikparty in Wald auf Rügen

Ein Polizeiwagen mit eingeschaltetem Blaulicht. Foto: Carsten Rehder/dpa/Symbolbild

(Foto: Carsten Rehder/dpa/Symbolbild)

Garz (dpa/mv) - Die Polizei in Vorpommern hat am Wochenende eine illegale Goa-Party mit mehreren hundert Gästen auf der Insel Rügen verhindert. Wie ein Polizeisprecher am Montag sagte, sollte die Veranstaltung mit elektronischer Musik in der Nacht von Samstag zu Sonntag in einem Waldstück bei Garz auf Rügen stattfinden. Die Veranstalter - je zwei Männer aus Rostock und Greifswald - hätten in sozialen Medien dafür geworben und den Veranstaltungsort lange geheim gehalten. Der Eigentümer des Waldes sei von den Vorgängen überrascht gewesen.

Die Polizei erwirkte im Vorfeld ein Verbot der Ordnungsbehörden. Als die Beamten den Veranstaltern diese Verfügung übergaben, bauten diese die schon installierte Musik- und Veranstaltungstechnik wieder ab und sagten auch allen Gästen via Internet ab. Dabei stellte sich heraus, dass gegen einen 42-jährigen Mann unter den Organisatoren ein Haftbefehl vorlag, da er eine Geldstrafe nicht beglichen hatte. Der Mann wurde in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Ob die Corona-Regeln bei der Party eingehalten worden wären, sei nicht klar, sagte ein Polizeisprecher. Allerdings hätten die Veranstalter im Internet "wenigstens" dazu aufgerufen gehabt, Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Trotzdem sei das Ganze untersagt worden.

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