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Mecklenburg-Vorpommern Proteste gegen Energiepreispolitik im Nordosten geplant

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Neubrandenburg/Schwerin (dpa/mv) - In vielen Städten in Mecklenburg-Vorpommern werden am Montagabend wieder Protestaktionen gegen die Energiepolitik mit stark gestiegenen Preisen und deren Folgen erwartet. Nach Angaben der Versammlungsbehörden sind unter anderem in Neubrandenburg, Waren, Schwerin, Wismar, Rostock und Parchim solche Demonstrationen geplant. Zuletzt waren die Zahlen bei derartigen Veranstaltungen, die bisher friedlich blieben, stark gestiegen.

So kamen vor einer Woche am Montag landesweit mehr als 10.500 Teilnehmer zu solchen Protesten gegen die Energiepolitik, darunter allein 4500 Menschen in Schwerin. Dort hatte die Demonstration unter dem Motto "Energie- und Nahrungsmittelversorgung sichern, Sanktionen und Inflation stoppen" gestanden. In einigen Städten gab es parallel dazu auch Aktionen gegen Corona-Beschränkungen, von denen sich viele Teilnehmer der Energie-Proteste aber abgrenzten.

Vertreter der Landesregierung aus Schwerin, wie Regierungschefin Manuela Schwesig und Wirtschaftsminister Reinhard Meyer (SPD) hatten zuletzt mehrfach zugesichert, sich weiter intensiv bei der Bundesregierung in Berlin für eine Deckelung des Grundbedarfes bei Energie und Gas einzusetzen.

Quelle: dpa

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