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Mecklenburg-Vorpommern Rat für Vorpommern und östliches Mecklenburg gestartet

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Greifswald (dpa/mv) - Der frühere Vorpommernrat heißt jetzt Rat für Vorpommern und das östliche Mecklenburg und ist am Samstag in Greifswald von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) berufen worden. Seine Mitglieder sollen den für die Region zuständigen Staatssekretär Heiko Miraß (SPD) beraten, vor allem bei strategischen Entwicklungsthemen für den östlichen Landesteil, wie Schwesig erklärte. Bei größeren Förderprojekten ab 50.000 Euro aus dem Fonds für Vorpommern und das östliche Mecklenburg soll der Rat eine Stellungnahme abgeben. Zu den 21 Mitgliedern zählen unter anderem Unternehmer, Gewerkschafter und Kommunalpolitiker.

Schwesig betonte: "Der Rat ist unsere Verbindung zu den vielen engagierten Menschen in Vereinen, Unternehmen, Verbänden und Verwaltungen in der Region. Die heute berufenen Mitglieder haben sich in den vergangenen Jahren in besonderer Weise um Vorpommern und das östliche Mecklenburg verdient gemacht." Auf diese Kompetenz solle bei der weiteren Entwicklung der östlichen Landesteile gesetzt werden. Der Osten Mecklenburg-Vorpommerns ist strukturschwächer als der Westteil des Landes, in dem auch die größten Städte liegen.

Der Bund der Steuerzahler hatte gefordert, den Vorpommernfonds und den Vorpommern-Staatssekretär einzusparen. Schwesig trat der Kritik entgegen: Das Wirken des Vorpommernrates, der Lenkungsgruppe Vorpommern und des Parlamentarischen Staatssekretärs sowie die Einrichtung eines Fonds für die Entwicklung des östlichen Landesteils hätten sich bewährt, sagte sie. Nach der Landtagswahl 2021 wurde das Gebiet um das östliche Mecklenburg erweitert.

Quelle: dpa

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