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Mecklenburg-Vorpommern Regierung berät zum weiteren Vorgehen in der Corona-Krise

Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD). Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

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Einen Tag nach dem Ende der Schulferien in Mecklenburg-Vorpommern steht die Regierung vor der Frage, ob es weitere Lockerungen der Corona-Vorschriften geben kann. Aus der Wirtschaft kommen einige Ideen. Doch zogen die Neuinfektionen zuletzt wieder an.

Schwerin (dpa/mv) - Die Landesregierung ist am Dienstagmorgen mit Gesundheitsexperten sowie Vertretern von Kommunen, Wirtschaft, Gewerkschaften und Verbänden zusammengekommen, um in großer Runde über das weitere Vorgehen in der Corona-Krise zu beraten. Weitere Lockerungen, wie die Öffnung des Landes für individuelle Tagestouristen oder die Freigabe von Diskotheken und Clubs, erwarten Beobachter angesichts wieder steigender Infektionszahlen in Deutschland nicht.

Bildungsministerin Bettina Martin (SPD) will eine Verschärfung der Regeln in den Schulen vorschlagen, wie sie am Vortag angekündigt hatte. Wie in anderen Bundesländern auch, sollen die Schüler künftig in den Gebäuden einen Mund-Nasen-Schutz tragen, nicht jedoch im Unterricht. Die Maskenpflicht in der Schule war im Hygieneplan, der in den Ferien ausgearbeitet worden war, zunächst nicht vorgesehen.

Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) hatte sich bereits vorige Woche zurückhaltend geäußert, was weitere Corona-Lockerungen angeht. Ein sicherer Schulstart und die Rückkehr zu einem vollständigen Angebot der Kitas hätten für sie absolute Priorität, hatte ein Regierungssprecher gesagt. Dass die Kitas und Schulen gut anlaufen, liege im Interesse der Eltern, der Kinder und auch der Wirtschaft.

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