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Mecklenburg-Vorpommern Regierung soll Co-Working-Spaces auf dem Land fördern

Ein Mann tippt auf der Tastatur eines Laptops. Foto: Silas Stein/dpa/Symbolbild

(Foto: Silas Stein/dpa/Symbolbild)

Schwerin (dpa/mv) - Arbeiten, wo andere Urlaub machen: Die Regierungsfraktionen von CDU und SPD im Schweriner Landtag wollen moderne Co-Working-Spaces - mit Anderen geteilte Arbeitsräume - in Mecklenburg-Vorpommern voranbringen. In einem Antrag für die Landtagssitzung am heutigen Freitag fordern sie die Regierung auf, solche Arbeitsorte gezielt zu entwickeln. Bei der Förderung sollten dabei neben digitalen Innovationszentren und dem ländlichen Raum auch die Mittelzentren in den Blick genommen werden.

Mecklenburg-Vorpommern könne vom digitalen Wandel in der Arbeitswelt profitieren, begründen CDU und SPD ihren Vorstoß. Die Auflösung der räumlichen Abhängigkeit von einem festen Büro bedeute letztlich, dass es egal sei, ob jemand in Hamburg, Berlin oder auf dem Dorf in Vorpommern seine Arbeit erledige. Co-Working-Spaces, die vom Schreibtisch mit Internetanschluss bis hin zu kompletten Büros Möglichkeiten des flexiblen und zeitlich auch begrenzten Arbeitens anböten, eröffneten Chancen für das Bundesland und seine ländlichen Gebäude, zum Beispiel Herrenhäuser.

Weitere Themen des letzten Sitzungstags in dieser Woche sind die Erzieher-Ausbildung in MV und die Überstunden-Situation bei der Landespolizei.

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