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Mecklenburg-Vorpommern Rettungshubschrauber flog 2021 knapp 700 Einsätze

Der Rettungshubschrauber der Deutschen Rettungsflugwacht (DRF) stratet auf dem Flugplatz vor der Universitätsklinik. Foto: Stefan Sauer/dpa/Archivbild

(Foto: Stefan Sauer/dpa/Archivbild)

Greifswald (dpa/mv) - Der in Greifswald stationierte Rettungshubschrauber "Christoph 47" hatte im ersten Halbjahr 2021 knapp 700 Einsätze. Dies sind ähnlich viele wie in den ersten Monaten 2020, wie die Betreiber - DRF Stiftung Luftrettung gemeinnützige AG (Filderstadt) - am Montag mitteilten. Davon entfielen 637 Flüge auf die Notfallrettung sowie mehr als 50 Einsätze auf den Transport kritisch kranker oder verletzter Frauen und Männer zwischen Kliniken.

Das Wirkungsgebiet des Hubschraubers, der erst seit Anfang 2020 rund um die Uhr im Einsatz ist, umfasst die Kreise Vorpommern-Greifswald und Vorpommern-Rügen mit ihren vielen Urlaubern auf Rügen und Usedom sowie Teile der Mecklenburgischen Seenplatte. Der Hubschrauber soll Lücken in der schnellen Notfallrettung im dünn besiedelten Nordosten mit seinen weiten Wegen schließen.

In Mecklenburg-Vorpommern sind laut Gesundheitsministerium bisher drei solcher Rettungstransport-Hubschrauber stationiert: in Güstrow, Neustrelitz und Greifswald. Pro Jahr kommen sie im Durchschnitt auf 3500 Einsätze. In den Regionen Rostock und Schwerin kommen zudem Hubschrauber anderer Anbieter zum Einsatz.

Lange Anfahrtswege für Rettungswagen und zum Teil eingeschränkte Versorgungsmöglichkeiten in Krankenhäusern hatten immer wieder Kritik laut werden lassen.

© dpa-infocom, dpa:210712-99-351100/2

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