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Mecklenburg-Vorpommern Rostocker Stadtteil künftig vor Überschwemmungen geschützt

Umweltsenator Holger Matthäus (Grüne) stellt das Entwässerungskonzept der Hansestadt für Starkregen vor. Foto: Bernd Wüstneck

(Foto: Bernd Wüstneck/zb/dpa)

In Zeiten der Klimaveränderung und Zunahme der Zahl von Starkregen-Ereignissen müssen sich die Kommunen besser gegen Überflutungen schützen. In Rostock ist das eine Generationenaufgabe, sagt Umweltsenator Holger Matthäus (Grüne).

Rostock (dpa/mv) - Der erste Teil eines Entwässerungskonzepts für Starkregen in Rostock ist fertig. Der Stadtteil Evershagen sei künftig vor Überflutungen geschützt, sagte Umweltsenator Holger Matthäus (Grüne) am Dienstag. Das komplette Entwässerungssystem in diesem Bereich sei ertüchtigt worden. Dafür wurden rund 400 000 Euro aufgewendet. Hintergrund der Aktion seien die heftigen Regenfälle im Jahr 2011 gewesen, als der Stadtteil von den dortigen Obstplantagen aus überschwemmt worden sei. "Wir werden viele Bereiche der städtischen Infrastruktur für die Bewältigung von Starkregen-Ereignissen anpassen müssen. Das ist eine Generationenaufgabe und wird trotzdem nur begrenzt möglich sein."

Um die Herausforderungen erkennen zu können, hätten alle Akteure der Wasserwirtschaft ihr Expertenwissen zusammengetragen. Daraus sei eine Broschüre und ein Faltblatt entstanden. Daraus werde auch deutlich, dass die stets überfluteten S-Bahnunterführungen und die Straße im Stadthafen als Teil historischer Entwässerungsachsen in den kommenden Jahren verbessert werden müssten.

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