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Mecklenburg-Vorpommern Roter Panda "Polly" im CT: Kliniksprecher: "kein Krebs"

Eine Medizinisch Technische Assistentin streichelt den Roten Panda

(Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa)

Schwerin (dpa/mv) - Der kranke Rote Panda "Polly" aus dem Schweriner Zoo ist als erster tierischer Patient in den Helios Kliniken Schwerin im Computertomografen untersucht worden. Nach dem halbstündigen Check gab Kliniksprecher Patrick Hoppe am Freitag Entwarnung: "Es ist kein Krebs."

Bei "Polly" sei eine Wucherung im Bereich der Nase festgestellt worden, die wahrscheinlich gutartig sei. Diese Wucherung habe das Tier möglicherweise beim Fressen und Atmen behindert, was seine Gewichtsabnahme erklären könne. Die fünf Jahre alte und vier bis fünf Kilogramm leichte "Polly" magere seit Wochen ab, obwohl sie normal fresse.

Der Rote oder Kleine Panda, auch Katzenbär genannt, wird etwa 60 Zentimeter groß und hat ein rötliches Fell. In freier Wildbahn lebt die bedrohte Art heute noch in den Bergregionen von Nepal, Bhutan, Myanmar, Nordindien und Südwestchina.

Artenporträt Roter Panda des WWF

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