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Mecklenburg-Vorpommern "SVZ": Zwei Milliarden Euro Corona-Neukredite in MV

Euro-Banknoten. Foto: Jens Wolf/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

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Schwerin (dpa/mv) - Mecklenburg-Vorpommern will nach einem Bericht der "Schweriner Volkszeitung" für coronabedingte Steuerausfälle und zusätzliche Ausgaben in der Pandemie zwei Milliarden Euro neue Schulden für die Etats 2020 und 2021 aufnehmen. Von den neuen Krediten, die noch vom Landtag beschlossen werden müssten, entfielen 300 Millionen Euro auf die Folgen von Steuerrechtsänderungen des Bundes. Das berichtet die Zeitung (Dienstag) unter Berufung auf Regierungskreise. Weitere 450 Millionen Euro seien für die Kofinanzierung von Bundesprogrammen notwendig. Weitere 500 Millionen seien in der langfristigen Finanzplanung für Investitionen gebunden. Die restlichen 750 Millionen Euro würden für coronabedingte Ausgaben des Landes benötigt.

Der Nachtragshaushalt ist eines der Hauptthemen bei einer zweitägigen Kabinettsklausur, die am Montagnachmittag auf Schloss Basthorst (Landkreis Ludwigslust-Parchim) begonnen hat. Der Landtag in Schwerin hatte bereits Anfang April wegen Corona einen Nachtragshaushalt für 2020 beschlossen. Dort war der bis dahin 9,4 Milliarden Euro umfassende Rekord-Etat für dieses Jahr schon um 700 Millionen Euro aufgestockt worden.

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