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Mecklenburg-Vorpommern Schulmesse wirbt bei Lehrernachwuchs für ländlichen Raum

Ein leeres Klassenzimmer. Foto: Bodo Schackow/zb/dpa/Symbolbild

(Foto: Bodo Schackow/zb/dpa/Symbolbild)

Rostock (dpa/mv) - Schulen aus dem ländlichen Raum haben sich am Mittwoch in Rostock potenziellem Lehrernachwuchs präsentiert. "Unsere Schulen brauchen dringend gut ausgebildete Lehrkräfte", sagte Bildungsministerin Bettina Martin (SPD) anlässlich der dritten landesweiten Schulmesse. "Um angehenden Lehrerinnen und Lehrern aufzuzeigen, dass sich ein Praktikum oder ein Referendariat im ländlichen Raum lohnen kann, gehen die Schulen dorthin, wo sie den potenziellen Nachwuchs treffen." Im Fokus stünden dabei die Studenten, die ihre Ausbildung an den Hochschulen des Landes machten.

Auf der Messe in Rostock stellten sich 29 allgemeinbildende Schulen vor, davon 24 staatliche und fünf freie Einrichtungen aus Mecklenburg und Vorpommern, wie das Bildungsministerium mitteilte. 200 Teilnehmer besuchten die Veranstaltung. Eine weitere Schulmesse soll es am nächsten Mittwoch (27. November) für Lehramtsstudenten an der Universität Greifswald geben. Dort wollen sich 22 Schulen aus dem ländlichen Raum in Vorpommern vorstellen, darunter 19 staatliche Schulen und drei freie Schulen.

Zugleich wies das Bildungsministerium erneut darauf hin, dass die Landesregierung vom nächsten Jahr an jährlich 200 000 Euro für Lehramtsstudierende bereitstellt, die ihre Praktika außerhalb ihres Studien- und Wohnortes machen möchten. Zuschüsse werde es nicht nur für Fahrtkosten, sondern auch für die Unterkunft und die Verpflegung geben. "Über die genauen Förderbedingungen werden wir informieren, wenn die entsprechende Richtlinie vorliegt", sagte die Ministerin.

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