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Mecklenburg-Vorpommern Schwesig: Der Weg aus der Pandemie ist Impfen und Boostern

Manuela Schwesig spricht im Landtag in Schwerin. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa/Bildarchiv

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Schwerin (dpa/mv) - Angesichts unverändert hoher Infektionszahlen in Mecklenburg-Vorpommern hat Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) ihren Impfappell erneuert und zugleich weitere Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie angekündigt. "Wir müssen zweigleisig fahren. Wir müssen weiter für Impfung und Boostern sorgen und dafür werben. Aber gleichzeitig brauchen wir Einschränkungen", sagte Schwesig am Freitag in einer Sondersitzung des Landtags in Schwerin. In einem fraktionsübergreifenden Antrag plädiert die Mehrheit der im Landtag vertretenen Parteien für die Schließung weiter Teile des öffentlichen Lebens, sollte sich das Coronavirus in Mecklenburg-Vorpommern weiter rasant ausbreiten.

Das Ausmaß der vierten Corona-Welle zeige, dass die Pandemie längst nicht überwunden sei, sagte Schwesig. In den Kliniken arbeiteten Pfleger und Mediziner am Rande der Belastungsgrenze. Die auf Intensivstationen versorgten Patienten seien fast alle ungeimpft, Ungeimpfte sorgten zu 90 Prozent für die Weitergabe des Virus. Das zeige die überragende Bedeutung der Impfung, sichere und wirksame Impfstoffe würden zur Verfügung stehen. "Entscheidend ist, dass sich alle Menschen, die es können, auch impfen lassen. Der Weg aus der Pandemie ist nicht, ständig einen Lockdowns zu machen, der Weg aus der Pandemie ist Impfen und Boostern, für alle für die es möglich ist", sagte die Regierungschefin.

© dpa-infocom, dpa:211203-99-244109/2

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