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Mecklenburg-Vorpommern Schwesig bei Festival: Ostseeraum rückt zusammen

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Greifswald (dpa/mv) - Das Kunst- und Musikfestival "Nordischer Klang" bringt seit Freitag nordeuropäische Kultur nach Greifswald. Rund 60 Künstler aus sechs Ländern Nordeuropas bieten nach Angaben der Veranstalter bis zum 15. Mai Konzerte, Ausstellungen und Lesungen.

Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) würdigte das Festival bei der Eröffnung als "Ausdruck der Gemeinsamkeit im Ostseeraum". "Was hier in 31 Jahren für die Völkerverständigung geleistet wurde, ist beispielgebend", sagte sie laut Pressemitteilung.

Schwesig erklärte, das Festival finde in politisch bewegten Zeiten statt. Die Regierungschefin war für ihr langes Festhalten an der Gasleitung Nord Stream 2 für russisches Erdgas vielfach kritisiert worden. Schwesig sagte in Greifswald, der russische Überfall auf die Ukraine bringe Leid, Flucht und Tod mitten nach Europa. "Wir an der Ostsee rücken jetzt noch näher zusammen. Wir stehen gemeinsam für Frieden und Demokratie, für Solidarität und offene Gesellschaften." Die Zusammenarbeit mit den Nachbarn und Partnern in Skandinavien und im Baltikum sei ein Grundpfeiler der Arbeit der Landesregierung.

Vor der Eröffnung des Festivals führte die Ministerpräsidentin den Angaben zufolge mit dem estnischen Botschafter Alar Streimann ein Gespräch im Greifswalder Rathaus. Dabei sei es um die Vertiefung der Zusammenarbeit im Ostseeraum gegangen.

Die Künstler des Festivals kommen nach Angaben der Veranstalter aus Schweden, Finnland, Dänemark, Island, Estland und dem diesjährigen Schirmherrenland Norwegen. Auftreten werden unter anderem die norwegische Pop-Band D’Sound und die estnische Funk-Band Lexsoul Dancemachine. Es gibt außerdem eine Fotoausstellung über die Sicherheitspolitik auf den finnischen Ålandinseln. Viele der rund 40 Programmpunkte sollen unter freiem Himmel stattfinden.

Quelle: dpa

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