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Mecklenburg-Vorpommern Schwesig und Drese danken Helfern zum Tag des Ehrenamtes

Manuela Schwesig (SPD), Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

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Schwerin (dpa/mv) - Zum Internationalen Tag des Ehrenamtes am 5. Dezember hat Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) engagierten Menschen in Mecklenburg-Vorpommern gedankt. Stellvertretend überreichte sie am Samstag der Leiterin der Telefonseelsorge in Schwerin, Uta Krause, und Toralf Herzog, der sich beim Deutschen Roten Kreuz (DRK) für die Ausbildung von Ersthelfern und Rettungsschwimmern einsetzt, eine Urkunde.

Sowohl während der Corona-Pandemie als auch darüber hinaus hat das Engagement von ehrenamtlichen Helfern laut Schwesig eine große Bedeutung. "Ob in großen Organisationen, kleinen Vereinen oder in der Nachbarschaftshilfe - 43 Prozent der Menschen ab 14 Jahren in unserem Land sind ehrenamtlich tätig: bei der Feuerwehr, dem DRK, der Volkssolidarität, dem Heimat- oder Sportverein und in vielen Initiativen", sagte Schwesig.

Auch Sozialministerin Stefanie Drese (SPD) würdigte den Einsatz engagierter Menschen. Insbesondere im Kontext der Corona-Krise sei eine Welle der Hilfsbereitschaft entstanden, betonte sie. Um dieses Engagement zu würdigen, war im August die sogenannte Ehrenamtskarte eingeführt worden. "Ich freue mich, dass bereits mehr als 2000 ehrenamtlich Aktive die landesweite Bonuskarte erhalten haben und mittlerweile 115 Partner mit rund 230 Angebote im gesamten Land die Ehrenamtskarte MV unterstützen", so Drese. Mit der Karte können sich ehrenamtlich engagierte Menschen über Vorteile bei verschiedenen Partnern freuen und so etwa beim Einkauf oder bei Eintrittskosten sparen.

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